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Methodik

Zuhören, bauen, betreiben

Drei Schritte, wenn jemand fragt, wie das mit mir abläuft. Fünf Phasen, wenn er es genauer wissen will. Es ist dieselbe Sache in zwei Auflösungen.

Zuhören

Bevor irgendetwas gebaut wird, muss klar sein, was es überhaupt sein soll. Das steht in keiner Dokumentation, das wissen die Leute.

01

Discovery & Status Quo

Der Audit

Jede Person im Team spricht zwanzig Minuten mit dem Voice Agent. Nicht nur die Führung, sondern alle, die den Ablauf tatsächlich ausführen. Am Ende liegt eine sortierte Liste vor: welcher Ablauf wie viele Stunden im Monat frisst, wo es klemmt, was alle umgehen.

02

Priorisierung

Der Filter

Nicht alles, was sich automatisieren lässt, lohnt sich. Was sich nicht rechnet, wird nicht gebaut, auch wenn es technisch reizvoll wäre. Aus der Liste wird eine Reihenfolge, und die erste Position bekommt eine Zahl.

Bauen

Ein Ablauf nach dem anderen, jeder fertig, bevor der nächste anfängt. Kein Großprojekt, das nach acht Monaten das erste Mal jemand sieht.

03

Erster Einsatz

Zwei Wochen je Abteilung

Ein Ablauf von oben, komplett gebaut und im echten Betrieb, übergeben an die Leute, die ihn brauchen. Keine Präsentation, kein Prototyp zum Anschauen. Daneben steht ein Leitstand: Dort sehen die Verantwortlichen, was die Agenten tun, können ihre Entscheidungen nachvollziehen und sie am Anfang begleiten. Damit ist zum ersten Mal sichtbar, wer gerade was macht.

04

Die nächsten

In der Reihenfolge aus dem Audit

Wenn der erste trägt, kommt der zweite. Die Reihenfolge steht schon fest, sie stammt aus dem Audit und nicht aus dem Bauchgefühl. Bei jedem weiteren wird es schneller, weil die Anbindungen schon liegen.

Betreiben

Was gebaut ist, muss laufen, wenn ich nicht da bin. Sonst habe ich nur eine neue Abhängigkeit geschaffen.

05

Befähigung & Übergabe

Das menschliche Element

Fertig ist es erst, wenn Ihr Team es ohne mich betreiben kann. Dazu gehören Dokumentation, Einweisung und ein Weg, es notfalls von Hand zu übersteuern. Danach hält der laufende Betrieb es aktuell: Ihre Abläufe ändern sich, das System muss mitziehen.

Warum in dieser Reihenfolge

Wer mit dem Bauen anfängt, automatisiert oft den falschen Ablauf, weil der auffälligste nicht der teuerste ist. Wer beim Zuhören stehenbleibt, hat einen Bericht. Und wer nicht an die Übergabe denkt, hat ein System gebaut, das nur er versteht. Das ist dann keine Automatisierung, sondern eine Abhängigkeit.

Ersetzt werden Handgriffe, keine Menschen.

Der erste Schritt ist immer derselbe und kostet nichts:

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